Globale Märkte sehen positiv zu – Economy News WIRTSCHAFT

Die anhaltende Rezession und das weltweite Inflationsdilemma wirken sich weiterhin auf die Vermögenspreise aus.

Laut den gestern in den USA veröffentlichten makroökonomischen Daten lag der Richmond Fed Manufacturing Index mit minus 9 unter den Erwartungen, während Fragezeichen bezüglich der Wirtschaftsaktivität die Erwartungen verstärkten, dass die Fed ihre restriktive Haltung in der Geldpolitik aufweichen könnte.

Die Fed-Präsidentin von San Francisco, Mary Daly, merkte gestern in ihrer Rede an, dass die Auswirkungen der geldpolitischen Schritte als verspätet angesehen würden, während die Fed-Präsidentin von Cleveland, Loretta Mester, erklärte, sie sei offen für eine Verlangsamung der Zinserhöhungen.

Andererseits nährte die höher als erwartete Profitabilität von Einzelhandelsunternehmen wie Best Buy und Abercrombie, die gestern ihre Bilanzen in den USA veröffentlichten, die Risikobereitschaft an den Aktienmärkten, während der New Yorker Aktienmarkt einem Kauf folgte -schwerer Kurs.

Während an den Rentenmärkten bei den genannten Entwicklungen ein gemischter Verlauf zu beobachten war, beträgt die Differenz zwischen der 10-jährigen Anleiherendite der USA, die als Rezessionssignal für die nächste Periode gilt, und der Rendite von 3 Schatzwechseln minus 47 Basispunkte.

Was die Preisbildung an den Geldmärkten betrifft, so wird vorhergesagt, dass die Fed die Zinssätze bei der Sitzung im Dezember mit einer Wahrscheinlichkeit von 75 Prozent um 50 Basispunkte und mit einer Wahrscheinlichkeit von 25 Prozent um 75 Basispunkte erhöhen wird. Die Erwartungen, dass die Fed die Zinsen auf ihrer Sitzung im Februar um 50 Basispunkte anheben wird, liegen bei über 50 Prozent.

Während die Zunahme neuer Arten von Coronavirus-Fällen (Kovid-19) in China die Besorgnis über die globale Rezession verstärkt, drückt dies weiterhin auf die Rohstoffpreise. Am neuen Tag sank der Preis für Brent-Öl pro Barrel um 0,4 Prozent auf 87,6 US-Dollar und das Pfund Kupfer um 0,4 Prozent auf 3,6 US-Dollar.

Analysten erklärten, dass die weltweit bekannt zu gebenden Daten des Einkaufsmanagerindex (PMI) der verarbeitenden Industrie und das Protokoll der Fed-Sitzung den Fokus der Anleger rücken würden, und sagten im Protokoll, dass die Signale bezüglich der zukünftigen Geldpolitik erwartet werden Einfluss auf die Richtung der Märkte.

Der New Yorker Aktienmarkt folgte gestern einem kaufgewichteten Kurs, während die Indizes S&P 500 und Nasdaq um 1,36 Prozent und der Dow-Jones-Index um 1,18 Prozent zulegten. Die Index-Futures-Kontrakte in den USA starteten mit einem gemischten Verlauf in den neuen Tag.

Während der Kampf gegen die Inflation weiterhin der wichtigste Tagesordnungspunkt in Europa ist, setzen die Beamten der Europäischen Zentralbank (EZB) ihre verbalen Anweisungen fort.

EZB-Mitglied Gediminas Simkus, der gestern eine Erklärung abgab, erklärte, dass die Bank die Zinssätze bei der nächsten Sitzung um mindestens 50 Basispunkte anheben sollte, und fügte hinzu, dass größere Zinserhöhungen auf dem Tisch stünden.

Gestern stieg der DAX 40-Index in Deutschland um 0,29 Prozent, der FTSE 100-Index in England um 1,03 Prozent, der CAC 40-Index in Frankreich um 0,35 Prozent und der FTSE MIB-Index in Italien um 0,96 Prozent. Index-Futures-Kontrakte in Europa begannen den neuen Tag mit einem Anstieg.

Während sich der positive Trend in den USA zur Eröffnung des neuen Tages auf die asiatischen Aktienmärkte übertragen hat, erodieren die zunehmenden Covid-19-Fälle in China und die anhaltende „Null-Covid-19“-Politik den Aufwärtstrend.

Während die chinesische Regierung die Maßnahmen zur Bekämpfung der Epidemie weiter verstärkt, nehmen die Sorgen um die Wirtschaft weiter zu.

Die Erwartung, dass die Vorschriften für Chinas Technologieunternehmen auslaufen, nährt die Risikobereitschaft. Während die People’s Bank of China (PBoC) die Ant Group mit einer Geldstrafe von rund 1 Milliarde Dollar belegte, heißt es in den Märkten, dass die Schritte der Regierung gegenüber Technologieunternehmen mit dieser Strafe ein Ende haben könnten.

Andererseits erhöhte die Reserve Bank of New Zealand ihren Leitzins zum ersten Mal in der Geschichte um 75 Basispunkte auf 4,25 Prozent, den höchsten Stand der letzten 14 Jahre.

Aufgrund dieser Entwicklungen stieg der Shanghai Composite Index in China um 0,3 Prozent, der Hang Seng Index in Hongkong um 0,9 Prozent und der Kospi Index in Südkorea um 0,4 Prozent. Aufgrund des Feiertags auf den Märkten in Japan findet kein Handel statt.

Im Inland stieg der BIST 100-Index gestern um 4,60 Prozent und schloss sein Allzeithoch mit 4.780,74 Punkten.

Dollar/TL wird bei der heutigen Eröffnung des Interbankenmarktes bei 18,6190 gehandelt, nachdem es gestern bei 18,6110 mit einem Rückgang von 0,1 Prozent geschlossen wurde.

Analysten erklärten, dass die PMI-Daten des Dienstleistungssektors und der Fertigungsindustrie, die weltweit bekannt gegeben werden sollen, in der heutigen Datenagenda in den Vordergrund gerückt seien und dass das Protokoll der Fed-Sitzung im Fokus der Anleger stünde, wobei sie feststellten, dass es sich technisch gesehen um den BIST 100-Index handelt 4.900 und 5.000 Punkte sind Widerstand und 4.700 Punkte sind Unterstützung.


Leave a Comment