Was bedeutet die Entscheidung der SGK, eine Ausnahme bei der Verpflegungspauschale zu machen?

Um die Kaufkraft der Arbeitnehmer angesichts der hohen Inflation zu stärken, wurden in diesem Monat zwei Verordnungen erlassen. Die Steuer- und Prämienbefreiung trat für Beträge bis zu 1000 TL pro Monat in Kraft, die für Strom, Erdgas und andere Heizkosten der Mitarbeiter zu zahlen waren. Die Regelung über die Nichtbesteuerung von Mahlzeiten bis zu 51 Lire pro Tag, die an Arbeitnehmer, die nicht am Arbeitsplatz essen, bar ausbezahlt wird, tritt am 1. Dezember in Kraft.

Nach der bisherigen Praxis wurde auf Essensschecks bis zu 51 TL pro Tag, die an Arbeitnehmer ausgegeben wurden, die keine Mahlzeiten am Arbeitsplatz einnahmen, keine Steuer erhoben, aber Barzahlungsgebühren wurden besteuert. Ab der Gesetzesänderung wird auf die bar bezahlten Essensgelder keine Steuer erhoben.

Die radikale Änderung bezüglich der Essensgebühren kam von der Sozialversicherungsanstalt. SSI erhält weiterhin keine Zuschläge von Lebensmittelkontrollen, die bis zu 6 Prozent des Bruttomindestlohns betragen. Dies entspricht einer täglichen Essensgebühr von 12,94 TL.

Nach der Gesetzesänderung bezüglich der Nichtbesteuerung von bar bezahlten Essensgeldern hat der SGK-Vorstand am 17. November einberufen, und den täglichen Brutto-Mindestlohn aller Art von Zahlungen (in bar oder Essensschecks) an Mitarbeiter bzw Dritte für Mitarbeiter unter dem Namen Essensgebühr beträgt bis zu 23,65 Prozent. beschlossen, den Teil des Einkommens von der Beitragsgrundlage auszuschließen.

Der Bruttomindestlohn beträgt 6.471 TL und der Tagesbruttomindestlohn (Primärbasis-Tagesverdienst) beträgt 215,70 TL. Demnach werden Essenslöhne bis zu 23,65 Prozent des täglichen Mindestlohns, also 51,01 TL, im Dezember vom prämienpflichtigen Verdienst befreit.

WIE WIRD SICH DIE ENTSCHEIDUNG ÜBER DIE AUSNAHME AUF DEN ARBEITGEBER UND DEN ARBEITNEHMER AUSWIRKTEN?

In der derzeitigen Praxis wird vom Essenslohn von 336,44 TL, der ab 12,94 TL pro Tag an einen Arbeitnehmer gezahlt wird, der 26 Arbeitstage im Monat arbeitet, keine Prämie erhoben.

Gemäß der neuen Entscheidung, die am 1. Dezember 2022 in Kraft tritt, wird keine Prämie vom Essenslohn erhoben, der 51,01 TL pro Tag bis zu 1.326,26 TL beträgt, die an den Arbeitnehmer gezahlt werden, der 26 Arbeitstage arbeitet. Mit Ausnahme der monatlichen Essensgebühr von 989,82 TL (1326,26 – 336,44 = 989,82 TL) aus dem prämienpflichtigen Verdienst erhält die SGK eine Sozialversicherungsprämie von 148,47 TL und einen Arbeitgeberanteil von 173,22 TL. wird aufgeben. Auf diese Weise sinken die gesamten Prämienkosten des Arbeitgebers als Arbeitnehmer- und Arbeitgeberanteil um 321,69 TL pro Monat. Die Nettolöhne derjenigen, die für Bruttolöhne arbeiten und die für Mahlzeiten bezahlt werden, weil es am Arbeitsplatz keine Lebensmittel gibt, werden um bis zu 148,47 TL pro Monat erhöht.

Der jährliche Vorteil durch die Reduzierung der Arbeitgeberkosten wird 3.000 860 Lire im Vergleich zum derzeitigen Mindestlohn erreichen. Je nach Erhöhung des Mindestlohns im nächsten Jahr wird sich der Vorteil des beitragsabhängigen Einkommensfreibetrags beim Essenslohn noch verstärken.

RECHNUNGSUNTERSTÜTZUNG WIRD BIS ZUM 30. JUNI 2023 ANGEWENDET

Als Gegenleistung für Strom-, Erdgas- und sonstige Heizkosten der Arbeitnehmer werden die vom Arbeitgeber zu leistenden Gelder bis zu tausend Lire monatlich ebenfalls von Steuer- und Prämienabzügen befreit. Somit entfallen bei einem Prämienabzug von 150 TL des Arbeitnehmeranteils der Sozialversicherungsprämie und 225 TL des Arbeitgeberanteils (175 TL für Arbeitgeber, die die Prämie regelmäßig zahlen) 170 TL Steuer.

Um von der Steuer- und Prämienbefreiung zu profitieren, müssen Leistungen für Strom, Erdgas und Heizung zusätzlich zum aktuellen Lohn des Arbeitnehmers gezahlt werden. Sofern keine Verlängerungsentscheidung getroffen wird, wird der Antrag auf Zahlungen bis zum 30. Juni 2023 beschränkt.

WIRD NICHT AUF DIE RENTE WIEDERGEGEBEN

Nach der Sozialversicherungsgesetzgebung ist die Rente an den beitragspflichtigen Verdienst gebunden. Je höher der beitragsabhängige Verdienst, desto höher die Rente, und je niedriger der beitragsabhängige Verdienst, desto niedriger die künftige Rente. Während beide Regelungen Arbeitgeber und Arbeitnehmer kurzfristig entlasten, wirken sie sich langfristig negativ auf die Renten der Arbeitnehmer aus.

Die Rente wird wegen des Ausschlusses von Strom-, Erdgas- und sonstigen Heizkostenzuschüssen bis zu 1000 Lira monatlich und Verpflegungsabgaben bis zu 1326 Lire monatlich vom Prämieneinkommen gekürzt.

Eine der wichtigen Änderungen, die beim Erlass des Sozialversicherungsgesetzes Nr. 5510 vorgenommen wurden, bestand darin, die beitragspflichtigen Einkommensbefreiungen so weit wie möglich einzugrenzen. Auf diese Weise wurden zwar die Beitragseinnahmen der SGK erhöht, aber die Höhe der beitragspflichtigen Einkünfte, die bei der Rentengewährung berücksichtigt würden, verhindert.

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